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Unvergessen |

Leonberger Balou |
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- An dieser Stelle bzw. auf Grund der hier, u.a. via
Videos von Pro-Leonberger gezeigten Problematik, nachfolgend
ein offener Brief an den ersten Vorsitzenden des Deutschen
Club für Leonberger Hunde e.V. /VDH-FCI.
Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von Frau
Christiane Weiß
Sehr geehrter Herr Güllix,
heute wende ich mich als große Anhängerin der Leonberger
Hunde an Sie, da Sie mir aus verschiedenen Medien als
kompetenter und sehr professioneller Hundemann bekannt sind.
Leonberger sind von ihrer menschenfreundlichen Art nahezu
unvergleichlich und tragen in der heutigen schnellen Zeit
dazu bei, ein Hundebild in der Öffentlichkeit abzugeben,
dass von Souveränität, Würde, Schönheit, Freundlichkeit und
selbstverständlichem Gehorsam geprägt ist. Mein ganzes Leben
schon schlägt mein Herz für diese wunderschöne Hunderasse.
Leider ist unser sechsjähriger Leonberger Rüde relativ
plötzlich an DCM verstorben. Mein Sohn arbeitet als
angehender Tierarzt in der Klinik für Veterinärmedizin, dort
wird schon länger über die Krankheitsanfälligkeit von
Leonberger-Hunde in Tierarztkreisen gefachsimpelt. Es gibt
keine Einzelfälle mehr! Gut bekannte Veterinäre warnen in
Praxen vor der Anschaffung eines Leonbergers. Ich denke,
dass es hoch an der Zeit ist, wirklich profund über die
gesundheitlichen Einschränkungen dieser Rasse nachzudenken.
Diese auffällige Kurzlebigkeit mit einem Durchschnittsalter
von 7 Jahren kann keine Hunderasse langfristig überstehen.
Auffallend ist doch, dass das Durchschnittsalter der Hunde
ständig nach unten tendiert. Wenn nicht der Zuchtverband
sich endlich dazu durchringt, diese Tatsachen bei Namen zu
nennen und professionelle Gegenmassnahmen zu ergreifen,
strikt durchzuziehen und strikt vorzuschreiben, wer sollte
sich sonst für diese erhaltungswürdige Hunderasse einsetzen
und stark machen? Wer sonst, wenn nicht Sie ?
Züchter sollten dahin gehend geschult, geprüft und auch
ausgesucht werden, auch wenn es sich in Ihrem Verband um s.g.
„ erfahrene und bewährte „ Cannels handeln sollte. Eine
entsprechende Verantwortung gegenüber dem wertvollen
Individuum Hund und den Hundebesitzern sollte die oberste
Messlatte aller Dinge sein. Da jeder genetische Pool die
eine oder andere Chance in sich trägt, aber genauso gut
gesundheitliche Dispositionen in immer heftigeren Formen
aufzeigt, muss dringend global unter Einbezug aller
Möglichkeiten in die Zuchtauswahl eingegriffen werden.
Weisheit liegt auch in der Weitsicht, Dinge rechtzeitig zu
erkennen und entsprechende, nicht immer populäre Richtlinien
neu zu formulieren und in das Zuchtgeschehen dem
entsprechend einzuwirken.
Wie Sie sicherlich wissen, lassen sich positive Eingriffe
in die Zucht nicht von heute auf morgen erreichen, jeder
Genetiker kennt die langen Zeitspannen und den langen Atmen,
der benötigt wird, um nachhaltig Verbesserungen merklich
werden zu lassen. Bitte ergreifen Sie jetzt die Initiative,
um den geliebten Leonberger gesünder und langlebiger unseren
Kindern und Kindeskindern zu erhalten.
Scheuen Sie sich nicht, die traurigen Wahrheiten öffentlich
auszusprechen. Es ist auch eine Frage der Moral und Ethik.
Diese beiden Überbegriffe jeder Zucht und Hundehaltung,
lassen sich freilich nicht im Ring oder auf Ausstellungen
messen. Man erhält auch keinen Pokal dafür. Man gewinnt
sicherlich damit in den Vereinsheimen nur wenig Anhänger.
Und dennoch ist ohne diese Moral und Ethik jede
Vereinsstruktur nur Eigenzweck und wird kurzfristig die
Öffentlichkeit nicht mehr überzeugen und letztendlich an
sich selbst und den verkrusteten Strukturen scheitern.
Schwarze Schafe wird es immer geben, diese dürfen sich aber
nicht innerhalb eines Zuchtverbandes bewegen.
Mit freundlichen Grüßen
Christiane Weiß
Obige Darstellung zeigt, das meine seit 1988 vorgetragene
Intention langsam aber sicher diversen Leonbergerfreunden
begrifflich wird. Ich verweise - zwecks Vertiefung- auf die
Site von Pro-Leonberger welche von Herrn Hans Weigel ins
Leben gerufen wurde. Als deren Mitarbeiter bzw.
Gesinnungsgenosse ich meinen Mund auch nicht halten kann.
Warum auch?
Uwe Hermann
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